Retter-Radio - Musik nicht nur für Alltagsretter

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Ich bin ehrlich gesagt kein Freund von diesen Streaming-Anbietern, allen voran Spotify, sie zerstören die Musikkultur, machen DJs arbeitslos und Künstler arm.
Ich boykottiere sie deswegen, und möchte euch vorschlagen, künftig das selbe zu tun.

Spotify zerstört die Radiobranche hauptsächlich aber die Webradios!
Webradios, wie das Retter-Radio hier, sind interaktiv. Man bekommt eine gut gemischte Sendung, wo Lieder nicht immer aufeinander abgestimmt sind, aber dennoch ineinander übergehen, weil halt gemischt und man kann sich auch Lieder wünschen, die dann oft auch gespielt werden. Also quasi wie beim DJ in der Disco nur halt zu Hause über den Stream.

Spotify mischt nicht. Spotify lässt einfach Musik hintereinander abspielen. Dieses "Feature" hat seit den 90ern jedes beliebige Musikprogramm.
Durch seine Popularität (und zugegebenermaßen Einfachheit) greifen viele Hörer nicht mehr auf Webradios zurück, die Hörerzahlen sind meist auf ein Drittel gesunken, zahlreiche DJs, die ich kenne, sind aus der Szene ausgestiegen, weil kaum jemand noch zuhört.

Resultat: Fehlende Vorbilder für gutes Mischen und Zusammenstellen einer Sendung, weniger DJ und Moderatoren Nachwuchs und weniger Einkommen für echte DJs, die von Spotify auf Partys ersetzt werden. Darüber hinaus weniger Interaktivität, Musik-Communities und Webradios werden zerstört. Musik wird zur "Einzelsache".


Außerdem schreibt Spotify dir vor, was du hörst! Es ist eine Illusion zu glauben, das du hörst, was du willst.
Spotify hat zwar ein recht großes Angebot, aber sobald man etwas recht spezielles sucht, kommt es an seine Grenzen. Gerade bei unbekannten Künstlern oder spezieller Suche findet man oft nicht das, was man sucht. Das "Kerngeschäft" der Streamingdienste ist es ja, nach einem Song den nächsten Song ähnlich zum vorherigen zu bestimmen und dem Nutzer automatisch abzuspielen.
Ich glaube, ich spreche für 98% der User, wenn ich behaupte, das man Spotify im grunde hauptsächlich wegen der nahtlosen Streamingfunktion nutzt und nicht, um ganz spezielle Songs zu suchen. Ich nutze es nicht und werde es auch nie nutzen!!!


[B]Spotify hält Kunden vom Kauf von Musik ab und schadet Künstlern damit noch mehr.[/B]

Dazu ist eigentlich nicht viel zu sagen. Leute kaufen weniger Musik, weil sie nun eine "Flatrate" haben. Einzelne Lieder werden nicht mehr nach "Qualität" oder Geschmack gekauft, sondern nun schreibt man dem Kunden wegen der Masse an Hörern vor, was sie hören sollen/werden. "Gute" Lieder sind im Vergleich zu "schlechten" irrelevanter geworden.

Resultat: Künstler verdienen weniger.


[B]Spotify gibt Künstlern nicht das, was sie verdienen.[/B]

Nicht umsonst haben Taylor Swift, Neil Young, Phil Collins und andere Künstler Spotify boykottiert. Sie kriegen zu wenig Geld!
Vom Geschmack und Reichtum der Künster mal abgesehen ist es vielfach von Künstlern geäußert worden, das der Rückgang der Tonträgerverkäufe finanziell größer ist, als Streamingpauschalen und durch Streaming rückläufige Piraterie einbringen. Rückläufige Piraterie ist natürlich zuallererst positiv und einer der wenigen Vorzüge von Streamingdiensten, aber Verkauf vs. Streaming scheint ein derart gewaltiger Unterschied zu sein an Einkommen, das Verluste durch die Piraterie irrelevant sind. Zumindest habe ich persönlich das bereits von ungefähr 30 Künstlern in diversen Genres gelesen und gehört. Wenn schlagkräftige Promis wie Swift das machen, dann wird da schon irgendwas dran sein. Keiner senkt sein eigenes Einkommen aus Spaß an der Freude.


Und der Hauptgrund ist einfach der, das Spotify Geld für das haben will, was andere kostenlos bieten wie z.B. das Retter-Radio



Gepostet am 05.05.2021 um 00:01 von:
Benutzer: LaForge
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