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Lampe Libellen: Von Hightech beflügelt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Libellen: Von Hightech beflügelt

Insekten der Superlative: Von ihrem Beschleunigungsvermögen träumt jeder Jetpilot
und die Nanostrukturen in ihrem Nacken hätte mancher Bioniker gern.



Ein feines Aderwerk durchzieht die Flügel der Libelle
wie ein Gerüst und stabilisiert sie.

Libellen sind Rekord-Tiere: Ihre Stammesgeschichte reicht bis in den oberen Karbon zurück, also mehr als 300 Millionen Jahre, in eine Zeit, in der es noch keine Dinosaurier gab. Mit ihren vier Flügeln erreichen die großen Edellibellen nicht nur stolze 50 km/h und mehr, sie beschleunigen die Flugakrobaten auch mit katapultartigen 30 g, also mit 30facher Erdbeschleunigung. Zum Vergleich: Der Eurofighter schafft gerade einmal 9 g. Kolibriartiges Stillstehen in der Luft, Loopings, ja sogar der Rückwärtsflug: Alles kein Problem für diese Flugkünstler mit ihrem arretierbaren Kopf und den 30 000 Augen, denen praktisch keine Bewegung entgeht. Libellen sind so erfolgreich, dass sie sich seit Hunderten Millionen Jahren so gut wie überhaupt nicht weiter entwickeln mussten. Wozu auch? Sie sind perfekt an ihren Lebensraum Gewässerufer angepasst, und zwar schon seit Urzeiten. Fachleuten zählen sie deshalb auch zu den „lebenden Fossilien“, sie sind lebende Legenden, wenn man so will.
...
Obwohl die Flügel gerade einmal zwei Prozent des Körpergewichts einer Libelle ausmachen, sind sie doch fest und flexibel zugleich und vor allem hoch belastbar. Die eigentliche Flugmembran, die vor allem aus reißfestem Chitin besteht, ist mit Bruchteilen eines einzigen Millimeters nur hauchdünn und entsprechend leicht. Stabilität bekommt sie vor allem durch einen Trick, an dem sich die Bioniker zur Zeit noch die Zähne ausbeißen. Der gesamte Flügel ist nämlich mit einem verstärkenden Aderwerk durchzogen, zwischen dessen feinen Verästelungen die Membran verspannt ist.
...
Leistungsfähige Flügel allein sind nämlich längst nicht alles, was eine Libelle auszeichnet, die Flügel wollen schließlich auch angetrieben werden. Wasserjungfern setzen dabei auf enorme Muskelpakete, die direkt an die Flügel angesetzt sind. Mit lediglich 30 Flügelschlägen pro Sekunde erreicht eine große Edellibelle dann auch 50 km/h und mehr, eine Geschwindigkeit also, von der andere Insekten selbst mit vielen Hundert Flügelschlägen pro Sekunde nur träumen können. Vor allem die beeindruckenden Beschleunigungswerte von 30 g sind es aber, die es den Bionikern angetan haben. Ein Jet-Pilot würde nicht erst bei 30facher Erdbeschleunigung schlicht und einfach das Bewusstsein verlieren, wenn sein Blut dabei aus dem Kopf und dem Oberkörper gedrängt und in die Beine und Füße gepresst würde. Auch hier haben die Libellen wieder einen Trick auf Lager, für den sich die Wissenschaftler interessieren.

Im Gegensatz zu uns Menschen verfügen die Insekten über einen sogenannten „offenen Blutkreislauf“. Ihre Organe sind ständig vom Insektenblut umspült, sie schwimmen praktisch darin, kann man sagen, ganz im Gegensatz zu den unsrigen, die durch ein Röhrensystem von Adern und Venen versorgt werden. Der Vorteil der Libellen: Die Versorgung ihrer Organe ist auch bei brachialster Beschleunigung und immensen Fliehkräften immer sichergestellt.
...
Der Libelle hilft neben der schieren Augenanzahl, mit der sie einen sehr großen Bereich überschauen kann, noch ihr spezieller Blick für Bewegungen. Während wir Menschen schon die 24 einzelnen Bilder, die ein Kinofilm liefert, nicht mehr optisch sauber von einander trennen können und so nur noch Bewegungsabläufe wahrnehmen, so zerhackt der Zeitlupenblick der Libelle jede noch so schnelle Bewegung in 175 Einzelbilder. Alles kommt einer Libelle also nur quälend langsam vor, selbst das schnellste Fluchtmanöver eines Beutetiers.

Tja, mit diesem speziellen Blick für Zeitabläufe dürften ihnen die letzten 300 Millionen Jahre wohl wie eine kleine Ewigkeit vorgekommen sein.

Quelle von Christian Satorius, bitte HIER vollständig nachlesen.

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Die Libellen sind sehr außergewöhnliche Insekten mit einer millionen Jahre alten Geschichte und haben mich schon immer fasziniert. sehr gut

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Lieben Gruß


23.07.2015 14:47 Lucifer ist offline E-Mail an Lucifer senden Beiträge von Lucifer suchen Nehmen Sie Lucifer in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Lucifer in Ihre Kontaktliste ein Beitrag Drucken
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Joh Libellen...

wir haben auch Libellen am Teich...
sind echte Flugkünstler.

Danke dir Lucifer für den Beitrag! sehr gut

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Es grüßt euch Oma!
24.07.2015 00:31 Oma ist offline Beiträge von Oma suchen Nehmen Sie Oma in Ihre Freundesliste auf Beitrag Drucken
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